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Rundgang im Botanischen Garten Zürich

Was wissen die Schweizer, was andere nicht wissen? Umgeben von schneebedeckten Bergen liegt ein Botanischer Garten, der einige Überraschungen bereit hält. Während in den Internetforen um die Winterhärte der Agaven breite Diskussionen geführt werden, sieht man hier in der Freianlage Pflanzen, die kaum als winterhart anzusehen sind. Hier hat man aber offensichtlich Mut und pflanzt einfach mal was ins Beet. Daß der Gärtner genau wußte was er tat ist allerdings fraglich, wenn man sich die Namensschilder vor den Pflanzen anschaut. Da werden Namen aus der Zeit von Berger dargeboten (A. goeppertiana, Berger veröffentlichte Bilder die der Pflanze nicht ähnlich sehen, lt. historischem Bild eher eine Fucraea ) oder Namen, die mit der Pflanze nicht übereinstimmen (difformis bei ghiesbreghti). Egal, es hat funktioniert und zeigt, daß die Agaven für Überraschungen gut sind. Viele Arten kommen in unterschiedlichen Höhenlagen vor, sodaß es wirklich auf den Versuch ankommt, die Härte der Pflanzen "empirisch zu eroieren".

Großes Bild links: Agave goeppertiana, lt. Berger sieht die Pflanze so aus link
Oben links: Agave dasyliroides
Oben rechts: Agave ghiesbreghti, lt. Bezeichnung A. difformis
Unten links: Agave stricta
Unten rechts: Agave macroacantha

Foto: CAP | Agave "goeppertiana" lt. Berger allerdings eine andere Pflanze (siehe Link im Textteil)
Den Winter unter Reisig gut überstanden: manche zeigen keinerlei Beeinträchtigung, andere wie A. macroacantha und dasylirioides Stressymptome
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